Kabel effizient trocknen

Presseartikel: Kabel effizient trocknen
Aus: Maschinenmark Markt, Ausgabe 11, März 2009
Ebenfalls erschienen in:
Der Betriebsleiter, Ausgabe März 2009
(Titel: "Kabel und Drähte von Wasser befreien")
KGK Kautschuk Gummi Kunstoffe, Ausgabe März 2009
(Titel: "Für Kabel, Drähte und Profile")
Automobilindustrie Industrie, Ausgabe 4/2009
(Titel: "Neue Trocknungslösung von Kabeln,Drähten, Profilen")

Die Carl von Gehlen GmbH & Co. KG hat sich dem Problem der Wasserentfernung frisch ummantelter Kabeln und Drähten angenommen.

Diese Produkte werden nach der Ummantelung im Extrusionsverfahren wassergekühlt. Die anschließende Wasserentfernung während der automatischen Produktion ist üblicherweise schwierig, weil sich das Wasser als dünner Film um das Kabel legt. Der britische Druckluft-Spezialist Air Control Industries (ACI), Chard/Somerset, hat daher ein Trocknungskonzept entwickelt, das die Oberflächenspannung des haftenden Wasser überwindet.

Dazu wird ein Luftstrom mit extrem hoher Geschwindigkeit sehr dicht an der Manteloberfläche beidseitig erzeugt. Das Ergebnis dieser Entwicklung ist das System Driline-Powerpack, das im deutschsprachigen Raum vom Partnerunternehmen Carl von Gehlen vertrieben wird. Laut den beiden Geschäftspartnern arbeitet es effizienter als konventionelle Druckluft- und Gebläsetechniken. Angetrieben von einem Gebläse wird warme, saubere Luft mit einem konstantem Volumenstrom und Druck erzeugt.

Sie ermöglicht, ummantelte Kabel und Drähte mit 5 bis 25 mm Durchmesser und einer Produktionsgeschwindigkeit von mehr als 300 m/min zu trocknen. Das erreiche man, indem die extrudierten Produkte zwischen zwei paarweise angebrachten Trocknungsköpfen geführt werden. Die Trocknungsköpfe sind federn gelagert, damit auch Manteldefekte oder Knotenstellen die Trocknungseinheit durchlaufen können, ohne dass ein Nachjustieren notwendig ist.

Redakteur/Autor: Josef-Martin Kraus

Abgeblasen - Aluminiumspäne bei Airbus

Aus: mo metalloberfläche, Ausgabe November 2007
(Titel: "Tonnenweise Späne")
Aus: bayern Metall, Ausgabe Oktober 2007
(Titel: "Abgeblasen: Aluminiumspäne bei Airbus")
Aus: KEM, Ausgabe Oktober 2007
(Titel: "Luftklingen blasen Aluminiumspäne ab")
Ebenfalls erschienen in:
fertigung, Ausgabe Oktober 2007
(Titel: "Airlift für Aluminiumspäne")
Werkstatt + Betrieb, Ausgabe Juli/August 2007
(Titel: "Abgeblasen")
mav, Ausgabe Juli/August 2007
(Titel: "Airbus beherrscht Massenanfall von Al-Spänen")

Beim Fräsen von Aluminium auf etwa 5 % des ursprünglichen Gewichtes kommt es zu einer beträchtlichen Menge an Spänen. Überträgt man dieses Szenario auf die Produktion der Tragflächenholme eines Airbus, erhält man bereits eine Vorstellung davon, welche absolute Menge an Spänen hier anfällt.

Den idealen Arbeitsbereich bietet zunächst eine Großwerkstück-Bearbeitungsmaschine mit einer 8 x 48 m langen Bühne, die bis zu achtzehn kleinere Werkstücke aufnehmen kann, vor allem aber der Produktion von Tragflächenholmen mit einer Fertiglänge von 10 m zugute kommt. Eine solche Anlage des kanadischen Maschinenbauers Henri Liné steht bei Airbus und zeigt dort eindrucksvoll, wie aus 3,2 t Aluminiumbarren Bauteile mit einem Restgewicht von 250 kg entstehen. Die 3-Spindelmaschine von Liné benötigte jedoch aufgrund der hohen Reduktionsrate ein effektives System zur Beseitigung der enormen Menge an produzierten Spänen. Zunächst dachte man an ein Vakuumverfahren bzw. an eine kombinierte Vakuum-/Gebläseeinrichtung.

Beide Möglichkeiten erwiesen sich bei näherem Hinsehen jedoch nicht nur als äußerst kostspielig und ineffizient, die benötigte Vakuumdichte präsentierte sich zudem als ehrgeizige technische Herausforderung. Letztlich lag die pragmatischere Lösung in der Montage mehrerer Luftklingensysteme, die von einer zentralen ACI-Gebläseeinheit aus versorgt werden sollten. Der britische Luftklingenhersteller ACI lieferte hierfür dreißig Einheiten von jeweils 15 bis 152 cm Länge, die an den Ausliegern des Bewegungsportals angebracht wurden – unmittelbar im Bereich der 3 Maschinenköpfe. Hier blasen die Luftklingen heute Spanrückstände an die Ränder der Arbeitsbühne in Sammelrinnen bzw. Sammelbehälter, von wo aus sie automatisch direkt einer Wiederaufbereitung zugeführt werden. Lediglich ein ACI - Radialventilator mit einer Kapazität von 110 kW bei stündlicher Gesamtleistung von 4.000 cbm ist nötig, um die gesamte Luftzufuhr zu gewährleisten.

Das Gebläse mit frequenzumrichtergesteuertem Motor befindet sich in einem schallisolierten Gehäuse und ermöglicht eine Drosselung der Luftzufuhr auf ein Minimum, ohne das Gerät – im Falle einer Präzisionslasermessung von Aluminiumwerkstücken – komplett abschalten zu müssen. Beide – Gebläse sowie das gesamte elektrische System – bleiben so fortlaufend in Betrieb und müssen nicht angehalten bzw. neu gestartet werden.

„Damit der Bearbeitungsprozess erwartungsgemäß funktioniert, mussten zunächst einige Feinjustierungen vorgenommen werden“, so Peter Jarvis, Projektmanager bei Airbus UK. „ACI ist flexibel und hat uns geholfen, die operativen Ziele dahingehend zu erreichen, die richtigen Volumenströme und Geschwindigkeiten für die Luftzufuhr zu ermitteln – alles für eine optimale Wirkung“, macht er deutlich.

Autor: Gaby Goffin

Staubfrei von der Arbeit nach Hause

Aus: Deutsches Baublatt, Ausgabe Mai 2007
Ebenfalls erschienen in:
Schüttgut, Ausgabe Januar 2008
(Titel: "Personalentstaubung ohne Druck")
Industrie der Steine und Erden, Ausgabe Juni 2007
(Titel: "Personalentstaubung ohne Druck")

Die Personenreinigung in der Mineralaufbereitungs- und Baustoffindustrie steht auf dem Prüfstand. Traditionelle Drucklufttechniken sind laut und führen mitunter zu Verletzungen. Abhilfe versprechen Gebläsesysteme, die zudem leiser sind und sparsamer im Verbrauch.
Lafarge gilt als weltweit führender Hersteller von Baustoffen mit Spitzenpositionen in den Geschäftsbereichen Zement, Zuschlagstoffe, Beton und Gips. Die Unternehmensgruppe beschäftigt weltweit 71.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in mehr als 70 Ländern.

Da es speziell in diesen Produktionsbereichen zur massiven Staubentwicklung kommt, setzt Lafarge Plasterboard Ltd. in Bristol zur Entstaubung seiner Mitarbeiter auf gebläsebetriebene Handgeräte. Diese befinden sich an sämtlichen strategischen Ausgängen der Anlage und sollen verhindern, dass der in den Textilien der Mitarbeiter befindliche Staub aus den Produktionsbereichen in die Verwaltungsabteilungen, ins Auto oder nach Hause getragen wird.

Auf die Idee, dass Handgebläseeinheiten gegenüber Druckluftpistolen gesundheitlich völlig unbedenklich sind, kam Llyod Fennell, ein zuständiger Mitarbeiter von Lafarge, der bereits in seiner vorangegangenen Tätigkeit bei einem Papierhersteller positive Erfahrungen mit solchen Einrichtungen ge-sammelt hatte.

ACI, Hersteller dieser Handgebläseinstrumente, installierte zunächst 2004 eine einzelne Einheit mit der Bezeichnung Jetblack und rüstete den Betrieb anschließend sukzessive um. Die Vorzüge für Gebläseluft liegen auf der Hand, denn die Effizienz ist unbestritten: Ein solches Gerät erlaubt es, den Luftstrahl direkt auf den gesamten Körper zu richten. Bei Lafarge sind die wandmontierten Einheiten mit 1.400 Watt-Gebläsen ausgestattet, die gefilterte Luft über einen 1,5 Meter langen Schlauch mit weniger als 160 mbar (< 3 psi) über eine Handpistole auf den Körper bzw. die Kleidung übertragen. Unfälle sind mit einem solchen Gerät faktisch unmöglich. Dabei verhalten sie sich bei unter 78 db(A) besonders leise und sind als Leichtgewicht mit unter 7 kg prinzipiell überall im Betrieb einsetzbar. Gegenüber der Drucklufttechnik ist ihre Nutzung ausdrücklich keinem speziellen Personenkreis vorbehalten. In Reinigungszonen an Ein- und Ausgängen von Fabriken oder Umkleideräumen lassen sich die Jetblacks problemlos anbringen. Selbst gegen ungewollte statische Aufladung während des Reinigungsprozesses ist vorgesorgt: Abhilfe schafft eine pulsierende DC-Steuerung in Kombination mit zwei Emitterpins.

Gerade hierzulande warnen die Berufsgenossenschaften vor Druck- oder Pressluft, die bei unsachgemäßer Verwendung zu erheblichen Unfallgefahren führen können. Sie schreibt vor, dass es verboten ist, verstaubte Kleidung mit Druckluft abzublasen. Ein Hinweis, der bei näherem Hinsehen weniger belustigend wirkt, als er klingt: „Druckluft kann die Kleidung durchdringen und beim Abblasen des Rückens (z. B. zum Entstauben der Arbeitskleidung) in den After eindringen mit der Gefahr einer tödlichen Darmzerreißung“. Man kann getrost davon ausgehen, dass es hier bereits zu entsprechenden Vorfällen gekommen ist.
Wer nach wie vor auf Druckluft setzt, um eine Personenreinigung durchzuführen, sollte sich mit den Regeln für Sicherheit und Gesundheitsschutz befassen: „Sachkundig ist, wer auf Grund seiner fachlichen Ausbildung und Erfahrung ausreichende Kenntnisse auf dem Gebiet des Druckluftstrahlens hat und mit den einschlägigen staatlichen Arbeitsschutzvorschriften, Unfallverhütungsvorschriften und allgemein anerkannten Regeln der Technik (z.B. GUV-Regeln, DIN-Normen, VDE-Bestimmungen, technische Regeln anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder anderer Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum) so weit vertraut ist, dass er den arbeitssicheren Zustand der Druckluftstrahleinrichtungen beurteilen kann.“ Zieht man anschließend die Verordnung über Arbeiten in Druckluft (die sogenannte Druckluftverordnung) hinzu, wird sehr schnell klar, dass der Umgang mit Druckluft nur einem eingeschränkten Personenkreis vorbehalten ist bzw. Zuwiderhandlungen unmittelbar in den Verantwortungsbereich des Arbeitgebers fallen. Damit liegt bereits auf der Hand, dass eine Personenreinigung mit Druckluft für das Gros der Mitarbeiter unzulässig ist.

Flaschen im Windkanal

Aus: AutomationsPraxis, Ausgabe April 2007
Ebenfalls erschienen in:
dei Die Ernährungsindustrie, Ausgabe April 2007
(Titel:"Effiziente Flaschentrocknung)

Es ist landläufig bekannt, dass die Serientrocknung von Flaschen, Gläsern oder Dosen über Luftklingen zu den zuverlässigsten Verfahren zählt. Bei Unkenntnis der Installation solcher Trocknungseinrichtungen können sich trotzdem Fehler einschleichen. Seitlich montierte Führungsleisten unterbrechen mitunter den dichten „Vorhang“ der Trocknungsluft nach dem Bedampfen, Warmwaschen oder Kaltspülen – und das, obwohl bereits eine geringe Distanz zu den Luftklingen auf den ersten Blick auszureichen scheint. Das Ganze ist kaum verwunderlich, denn kleinste Widerstände beeinträchtigen den Luftstrahl aus den engen Luftklingendüsen gravierend. Dies hat unmittelbare Auswirkungen auf die Trocknung zur Folge: Partielle Feuchtigkeit führt zu mangelhafter Nassfestigkeit – diese wiederum führt zu Beschädigungen von Etiketten.
Eine neue Trocknungstechnologie schafft Abhilfe, ohne störende Widerstände des Luftstroms in Kauf nehmen zu müssen: Der britische Hersteller ACI Air Control Industries hat eine rechteckige und nach oben hin offene Trockenkammer mit stufenweise versetzten Schlitzen entwickelt, in die Gebläseluft unbehelligt einströmen kann. Die aus hochmolekularem Polyethylen 1000 gefertigten Innenwände der Seitenflächen gelten als schlag- bzw. stoßfest – Das Material ist physiologisch unbedenklich, in Zusammenhang mit Nahrungs- und Getränkemitteln ist es von der Industrie akzeptiert. In diesen Industriebereichen kommt PE 1000 bereits seit längerem für den Aufbau von Lebensmittel-ver-arbeitungsanlagen, Pumpen für Nahrungsflüssigkeiten, usw. zum Einsatz. Die anderen Teile der Kammer mit der Bezeichnung JetPlate bestehen aus korrosionsbeständigem Edelstahl 304. Die Gesamtkonstruktion ist problemlos an den Leisten der Förderbänder zu befestigen – anschließend übernehmen die Seitenwände die Führung der zu trocknenden Einheiten.

Eine stufenlose Justierungsmöglichkeit der Seitenwände kommt der Form und Breite jeder Trocknungsserie individuell entgegen. Mit einem Minimum an Aufwand lassen sich Seitenwände bis auf einen geringen Abstand heranrücken, ggf. kippen oder auf die notwendige Höhe bis max. 30 cm hin fixieren. Der Hersteller verspricht einen lebenslangen Austausch passender Ersatzteile, speziell der ggf. abgenutzten Seitenwände.

Dank der vorbereiteten bzw. abgeschrägten Schlitze in den Seitenwänden entfällt die Notwendigkeit eines Bedieners, den richtigen Winkel für den Luftstrom einzustellen und – wie normalerweise bei Luftklingensystemen üblich – permanent zu korrigieren. Ein gleichmäßiges Abstreifen der Flüssigkeit zum Behälterboden ist so ohne die Gefahr des Versprühens möglich. Nähere Auskünfte über die ACI Produkte erteilt Carl von Gehlen in Mönchengladbach.

Autor: Ralf Goffin

Flaschen und Behälter korrekt trocknen

Aus: Produktion vom 15.2.2007

Es ist landläufig bekannt, dass die Serientrocknung von Flaschen, Gläsern oder Dosen über Luftklingen zu den zuverlässigsten Verfahren zählt. Bei Unkenntnis der Installation solcher Trocknungseinrichtungen können sich trotzdem Fehler einschleichen. Seitlich montierte Führungsleisten unterbrechen mitunter den dichten „Vorhang“ der Trocknungsluft nach dem Bedampfen, Warmwaschen oder Kaltspülen – und das, obwohl bereits eine geringe Distanz zu den Luftklingen auf den ersten Blick auszureichen scheint. Das Ganze ist kaum verwunderlich, denn kleinste Widerstände beeinträchtigen den Luftstrahl aus den engen Luftklingendüsen gravierend. Dies hat unmittelbare Auswirkungen auf die Trocknung zur Folge: Partielle Feuchtigkeit führt zu mangelhafter Nassfestigkeit – diese wiederum führt zu Beschädigungen von Etiketten.
Eine neue Trocknungstechnologie schafft Abhilfe, ohne störende Widerstände des Luftstroms in Kauf nehmen zu müssen: Der britische Hersteller ACI Air Control Industries hat eine rechteckige und nach oben hin offene Trockenkammer mit stufenweise versetzten Schlitzen entwickelt, in die Gebläseluft unbehelligt einströmen kann. Die aus hochmolekularem Polyethylen 1000 gefertigten Innenwände der Seitenflächen gelten als schlag- bzw. stoßfest – Das Material ist physiologisch unbedenklich, in Zusammenhang mit Nahrungs- und Getränkemitteln ist es von der Industrie akzeptiert. In diesen Industriebereichen kommt PE 1000 bereits seit längerem für den Aufbau von Lebensmittel-ver-arbeitungsanlagen, Pumpen für Nahrungsflüssigkeiten, usw. zum Einsatz. Die anderen Teile der Kammer mit der Bezeichnung JetPlate bestehen aus korrosionsbeständigem Edelstahl 304. Die Gesamtkonstruktion ist problemlos an den Leisten der Förderbänder zu befestigen – anschließend übernehmen die Seitenwände die Führung der zu trocknenden Einheiten.

Eine stufenlose Justierungsmöglichkeit der Seitenwände kommt der Form und Breite jeder Trocknungsserie individuell entgegen. Mit einem Minimum an Aufwand lassen sich Seitenwände bis auf einen geringen Abstand heranrücken, ggf. kippen oder auf die notwendige Höhe bis max. 30 cm hin fixieren. Der Hersteller verspricht einen lebenslangen Austausch passender Ersatzteile, speziell der ggf. abgenutzten Seitenwände.

Dank der vorbereiteten bzw. abgeschrägten Schlitze in den Seitenwänden entfällt die Notwendigkeit eines Bedieners, den richtigen Winkel für den Luftstrom einzustellen und – wie normalerweise bei Luftklingensystemen üblich – permanent zu korrigieren. Ein gleichmäßiges Abstreifen der Flüssigkeit zum Behälterboden ist so ohne die Gefahr des Versprühens möglich. Nähere Auskünfte über die ACI Produkte erteilt Carl von Gehlen in Mönchengladbach.

Autor: Ralf Goffin

Verhindert Feuchtigkeit am Flaschenhals

Aus: Industrieanzeiger, Ausgabe November 2006

Trocknung unter Verschluss
In einigen Segmenten der Abfüllindustrie ist die Flaschenhalstrocknung von besonderer Bedeutung: Weinflaschen werden für gewöhnlich unterhalb des Mündungs- und Verschlussbereichs mit Etiketten und Siegeln ausgestattet, die entsprechend fest und passgenau sitzen müssen. Eine großflächige Trocknung erzielt dabei nicht zwangsläufig die gewünschte Wirkung, da die Flaschenhalsverjüngung bei entsprechend größerem Abstand zu Luftklingen-Gebläseeinrichtungen einer vollständigen Trocknung im Wege steht.

Keine Feuchtigkeit am Hals
Der englische Hersteller ACI hat hierfür entsprechende Flaschenhals-Trocknungssysteme entwickelt, die Abhilfe schaffen: ACI Neck Dryer werden mit wenigen Handgriffen seitlich des Förderbandes in Höhe der Flaschenhälse befestigt – Diese Belüftungseinheiten sind in robuster Edelstahlkonstruktion gefertigt, die Luftversorgung erfolgt über eine separate Gebläseeinheit (über seitliche Anschlüsse jeweils Ø 50 mm).
Die den Flaschen zugewandten Seiten sind mit PE-Platten ausgestattet, die eine gleichmäßige Luftzufuhr über diagonal verlaufende Luftschlitze ermöglichen und so das Wasser entlang der Flasche nach unten abstreifen. Jede Seite verfügt über 2 Luftschlitze, eine separate Schlauchdüse von knapp 12 cm sorgt für zusätzliche Trocknung des Flaschenkopfbereichs.

Für große und kleine Abfüllmengen
Die Konsolen lassen sich problemlos über eine Justierung der befestigten Anbauplatte auf unterschiedliche Produktserien einstellen. Mittlerweile liefert das Handelshaus Carl von Gehlen in Mönchengladbach auch portable Lösungen, die keiner weiteren Befestigung bedürfen. Letztere eignen sich insbesondere für saisonal arbeitende Wein-Abfüllbetriebe, die lediglich kleine Losgrößen verarbeiten. Ein schneller Standortwechsel ist hiermit jederzeit möglich.

Autor: Ralf Goffin

Dosentunnel

Aus: Lebensmitteltechnik 4/2006
Aus: Pharma und Food 11/2006

Trocknen im Schnelldurchlauf
Der Startschuss zur Einführung eines neuen Dosentrocknungssystems fiel auf der drinktec 2005: Der britische Hersteller Air Control Industries nimmt jetzt mit seiner dort vorgestellten Trocknungseineinrichtung, dem ACI Dosentunnel, die Behandlung verschiedener Dosenhhen bei deutlicher Geräuschreduzierung ins Visier. Während von oben vorkonfigurierte Schlitze die Luft so führen, dass das Wasser effizient entfernt wird, erfolgt von unten der Hochgeschwindigkeits-Transport durch eine geschlossene Kammer.

Gegenüber offenen Systemen stellt die geschlossene Umgebung sicher, dass das Sprühwasser nicht unkontrolliert entweichen kann, sondern durch die geschlossene Kammer nach unten heraus gelangt.

Dosen flexibler trocknen

Aus: Neue Verpackung, Ausgabe 03/2006

Dosen flexibler trocknen
Mit dem ACI-Dosentunnel bietet die Carl von Gehlen GmbH & Co. KG, Mönchengladbach, ein neues Dosentrocknungssystem des britischen Herstellers Air Control Industries mit reduzierter Geräuschentwicklung für variable Dosenhöhen an. Während vorkonfigurierte Schlitze die Luft so führen, dass das Wasser effizient entfernt wird, erfolgt der Transport der Dosen durch eine geschlossene Kammer. Gegenüber offenen Systemen stellt die geschlossene Umgebung sicher, dass das Sprühwasser nicht unkontrolliert entweichen kann, sondern durch die geschlossene Kammer nach unten herausgeleitet wird.

Der nahezu geschlossene Prozessbereich lässt die Prozessluft nicht unnötig entweichen und erhöht dadurch die Effektivität der Reinigung. Durch eine variable Höhenjustierung ist es möglich, abwechselnd unterschiedlichste Dosenserien zu verarbeiten. Bei Hochgeschwindigkeitstrocknungen bietet sich auch eine Synchronisierung von zwei hintereinander geschalteten Dosentunneln an: Innerhalb des ersten Tunnels erfolgt die Trocknung des Deckels, innerhalb eines zweiten Tunnels die Trocknung des Bodens.

Sauber und trocken

Aus: VDI-Z/ Ausgabe April 2005

Wirtschaftliches Reinigungsverfahren
Sandstrahl- und Metallspritztechnologien verursachen ein erhöhtes Staub- und Verschmutzungsaufkommen. Anbieter von Schleuderrad-Strahlanlage, Druckluft-Strahlanlagen und Lackiersystemen stellen mittlerweile auf Luftklingensysteme um, die nach dem Entzundern, Entrosten, Entfetten, Lackieren oder Pulverbeschichten zum Einsatz kommen.

Sogar "intelligente" Beschichtungsprozesse profitieren von der gleichmäßig gesteuerten Verteilung von Hochgeschwindigkeitsluft. Vor allem Präzisionsbauteile oder -werkzeuge, deren Beschichtungen häufig nur wenige tausendstel Millimeter dünn sind, erfordern einen sensiblen Reinigungsprozess.

Arbeitskleidung mit Luft reinigen

Aus: JOT, Ausgabe 02/2006

Die Reinigung von Personen mit Druckluft ist bislang aus Sicherheitsgründen verboten. Die Firma Carl von Gehlen aus Mönchengladbach hat deshalb mit der Jetblack eine gebläsegetriebene Handeinheit entwickelt, die Arbeitskleidung gefahrlos von Staub, Schmutz oder Feuchtigkeit befreit. Das Gerät erlaubt es, den Luftstrahl direkt auf den Körper zu richten. Verletzungen durch von der Druckluft stark beschleunigte Gegenstände lassen sich damit vermeiden. Wie das Unternehmen mitteilt, arbeitet das Gerät mit einem Schalldruckpegel von unter 78 db(A) leise. Es wiegt 7 kg und lässt sich überall im Betrieb einsetzen.

Die Nutzung ist ausdrücklich keinem speziellen Personenkreis - etwa geschultem Personal - vorbehalten. Die Geräte lassen sich in Reinigungszonen an Ein- und Ausgängen von Fabriken oder Umkleideräumen anbringen. Einer statischen Aufladung während des Reinigungsprozesses wirkt die pulsierende DC-Steuerung in Kombination mit zwei Emitterpins entgegen. Neben der Personen- und Textilreinigung eignen sich die Jetblack-Gebläseeinheiten auch für die manuelle Reinigung von Einzelteilen in verfahrenstechnischen Prozessen. Das Gerät ist mit einem 1,4-kW-3-Stufen-Gebläse und einem zwei Meter langen bruchsicheren Flexschlauch ausgestattet und damit flexibel einsetzbar. Über einen Fußschalter lässt sich der Apparat ohne Verzögerung starten und wieder anhalten. Die Regelung der Luftgeschwindigkeit erfolgt manuell.

Autor: Ralf Goffin


Druckluftsubstitution – Gebläse 20 % schneller als Pressluft

Aus: Produktion vom 7.4.2005

Möchengladbach (jfp). Beim Reinigen von Druckschablonen aus Feinstdraht setzt DEK auf Gebläse statt Druckluft. Gründe: höhere Qualität bei weniger Zeit, Kosten, Lärm, Gefahr. Die britische DEK produziert Siebe aus dünnem Drahtgewebe. Diese erlauben bei einer Auflösung von 25 µm die Darstellung filigranster Details für den Siebdruck.

„...Hauptargument seit Einsatz der Gebläsetechnologie sei jedoch der geringere Ausschuss in der Siebproduktion. Verunreinigungen und schädliche Ablagerungen waren bislang der unsauberen Kompressorluft zuzuschreiben...“

Autor: Ralf Goffin


Gefahrlos vom Schmutz befreien

Aus: Produktion Nr. 49; 2005

Personenreinigung
Mönchengladbach. Immer wieder kann es zu Unfällen kommen, wenn Druck- oder Pressluft unsachgemäß – etwa zur Reinigung verstaubter Kleidung – verwendet wird. Mit dem "Jetblack" von Carl von Gehlen dürfen Personen gefahrlos vom Schmutz befreit werden.
Wer mit den Reinigungsprozessen in Fabrikationsbetrieben vertraut ist, kennt die mehr oder weniger auffälligen Schilder mit dem Hinweis: „Späne nur mit dem Besen entfernen. Nicht mit Druckluft reinigen!“ Das mag bei Metallverarbeitungsbetrieben auf der Hand liegen, doch sind hier dennoch Arbeitsunfälle an der Tagesordnung. Das hat für Arbeitgeber Konsequenzen. Ein Sachkundenachweis im Umgang mit Druckluft ist selbst bei der Personenreinigung unverzichtbar.

Dazu besagen die Regeln für Sicherheit und Gesundheitsschutz: „Sachkundig ist, wer auf Grund seiner fachlichen Ausbildung und Erfahrung ausreichende Kenntnisse auf dem Gebiet des Druckluftstrahlens hat und mit den einschlägigen staatlichen Arbeitsschutzvorschriften, Unfallverhütungsvorschriften und allgemein anerkannten Regeln der Technik (z.B. GUV-Regeln, DIN-Normen, VDE-Bestimmungen, technische Regeln anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder anderer Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum) so weit vertraut ist, dass er den arbeitssicheren Zustand der Druckluftstrahleinrichtungen beurteilen kann.“ Zieht man anschließend die Verordnung über Arbeiten in Druckluft (die sogenannte Druckluftverordnung) hinzu, wird sehr schnell klar, dass der Umgang mit Druckluft nur einem eingeschränkten Personenkreis vorbehalten ist bzw. Zuwiderhandlungen unmittelbar in den Verantwortungsbereich des Arbeitgebers fallen. Damit liegt bereits auf der Hand, dass eine Personenreinigung mit Druckluft für das Gros der Mitarbeiter unzulässig ist.

Ganz zu Recht, denn die Berufsgenossenschaft der Chemischen Industrie macht zuweilen in ihren Mitteilungsblättern für „Sichere Chemiearbeit“ auch auf schwere Unfälle mit Druckluft aufmerksam: So berichtet Sie in einer Ausgabe (02/00) von einem schweren Unfall mit einer Druckluft-Blaspistole, bei der sich eine Metallverschraubung löste und geschoßartig in das Gesicht einer Person geschleudert wurde. Gewiss, die Ursache lag in einem Konstruktionsfehler, doch ist Unfallgefahr durch starke bzw. mäßig dosierbare Druckluft sehr hoch. Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten warnt denn auch vor Druck- oder Pressluft, die bei unsachgemäßer Verwendung zu erheblichen Unfallgefahren führen können. Sie schreibt vor, dass es verboten ist, verstaubte Kleidung mit Druckluft abzublasen. Ein Hinweis, der bei näherem Hinsehen weniger belustigend wirkt, als er klingt: „Druckluft kann die Kleidung durchdringen und beim Abblasen des Rückens (z. B. zum Entstauben der Arbeitskleidung) in den After eindringen mit der Gefahr einer tödlichen Darmzerreißung“. Man kann getrost davon ausgehen, dass es hier bereits zu entsprechenden Vorfällen gekommen ist.

Gerade aus den genannten Gründen ist nicht nur hierzulande die Gebläsetechnik im Bereich der Personenreinigung auf dem Vormarsch: Carl v. Gehlen aus Mönchengladbach liefert beispielsweise mit einer gebläsegetriebenen Handeinheit eine zuverlässige Lösung, Personen gefahrlos von Staub, Schmutz oder Feuchtigkeit zu befreien. Das Gerät mit der Bezeichnung Jetblack erlaubt es, den Luftstrahl direkt auf den gesamten Körper zu richten. Unfälle wie oben beschrieben sind mit einem solchen Gerät unmöglich. Dabei verhält es sich bei unter 78 db(A) besonders leise und ist als Leichtgewicht mit unter 7 kg überall im Betrieb einsetzbar. Die Nutzung ist ausdrücklich keinem speziellen Personenkreis vorbehalten. In Reinigungszonen an Ein- und Ausgängen von Fabriken oder Umkleideräumen lassen sich die Jetblacks problemlos anbringen. Selbst gegen ungewollte statische Aufladung während des Reinigungsprozesses ist vorgesorgt: Abhilfe schafft eine pulsierende DC-Steuerung in Kombination mit zwei Emitterpins. Neben der Personen- und Textilreinigung eignen sich die Jetblack-Gebläseeinheiten auch für die manuelle Reinigung von Einzelteilen in verfahrenstechnischen Prozessen. Die handliche Version mit 1,4 kW 3-Stufen-Gebläse und zwei Meter langem bruchsicheren Flexschlauch erlaubt eine freistehende Bedienung im Raum oder direkt an einer Werkbank. Über einen Fußschalter lässt er sich ohne Verzögerung starten und wieder anhalten, die Luftgeschwindigkeit erfolgt über eine manuelle Regelung. Auf Wunsch ist der Jetblack auch mit Wandaufhängung lieferbar.


Literaturnachweis:
Verordnung über Arbeiten in Druckluft (Druckluftverordnung)
vom 4. Oktober 1972 BGBl I S.1909
geändert am 19.06.1997 BGBl I S.1384
zuletzt geändert am 21. Juni 2005, BGBl I S. 1666

Fast so scharf wie ein Messer

Aus: Moderne Metalltechnik – 04-2005

Luftklinge reinigt Oberflächen
Zum Reinigen von Oberflächen von Zunder, Rost oder Festt sowie nach Bearbeitungsschritten wie Lackieren oder Pulverbeschichten gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine davon ist ein so genanntes Luftklingensystem. Das Prinzip: Mehrstufen-, Radial- oder Kompaktgebläse erzeugen mit niedrigem Druck, aber hoher Geschwindigkeit, einen ölfreien Luftstrom, der schließlich durch einen parallelen Schlitz (daher der Vergleich mit einer Klinge) austritt und auf diese Weise einen Luftvorhang bildet.

Durch diesen führt man dann die zu reinigenden Oberflächen, wobei Feuchte und Beläge wie Staub und Verschmutzungen entfernt werden.

Handgebläseeinheiten statt gefährliche Druckluftpistolen

Aus: Der Betriebsleiter 12-2004

Für die Personenreinigung gibt es im Druckluftbereich keine ausreichende Sicherheit. Hinzu kommt, dass Kompressorluft für andere Zwecke vorgesehen und insgesamt erheblich teurer sind als Gebläseluft. Carl von Gehlen liefert eine gebläsegetriebene Handeinheit mit der Bezeichnung Jetblack, die neben der Reinigung von Oberflächen und Werkstücken vor allem Personen von Staub oder Schmutz befreit.

Das flexible Gerät lässt sich als tragbare Einheit mit weniger als 7 kg überall einsetzen.

Leiterplatten sauber trocknen

Aus: MO-Metalloberfläche, Ausgabe November 2004

Luftklingen sorgen für eine gleichmäßige Trocknung: Leiterplatten und Leiterkarten neigen sehr stark zur Feuchtigkeitsaufnahme. Selbst unter normanlen Raumbedingungen wird die in der Luft vorhandene Feuchtigkeit durch Kapillarkräfte in die Zwischenlagen gesogen. Bei Lagerbedingungen von 20°C und 35% Luftfreuchtigkeit wird bereits nach 12 Tagen eine Feuchtigkeitsaufnahme von 0,12 (in Gewichtsprozent des Epoxidharzes) erreicht.
Das führt gleichermaßen zu einer Erhöhung des Gasdruckes innerhalb der Platine, der durch starke Erhitzung des Materials beim Lötvorgang entsteht. Überschreitet die Feuchtigkeitsaufnahme 0,17%, entsteht ein kritischer Gasdruck von 8 bis 10 bar, bei dem es zu Delaminationen und Blasenbildung kommen kann. Bei der Herstellung hydrophiler Leiterplatten und Steckkarten sind immer häufiger Luftklingensysteme beteiligt, die für eine gleichmäßige Trocknung sorgen. Hochgeschwindigkeitsluft aus Luftklingen entfernt Oberflächenfeuchtigkeit und unerwünschte Beläge, Staub sowie sämtliche Verschmutzungen.

Luftklingen zur Behandlung von Textilien

Aus: KEM, Ausgabe Oktober 2004

Luftklingensysteme von Carl von Gehlen trocknen Textilien gleichmäßig – egal ob die Fasern natürlichen oder chemischen Ursprungs sind. Zudem entfernen sie auch Staub.

Dazu fördern Gebläse Luft durch einen Schlitz und erzeugen mit niedrigem Druck und hoher Geschwindigkeit einen einheitlich ölfreien Luftvorhang...Ein niedrigerer Druck sowie reduzierte Expansionsverhältnisse vermeiden laute Turbulenzen.

Mit jeder Faser etwas trockener

Aus: Industrieservice.de; September-Ausgabe 2004

Luftklingensysteme brauchen weniger Energie und arbeiten gleichmäßiger. Baumwolle ist eines der meist verwendeten Textilien. Ein besonderes Kennzeichen ist ihre gute Saug- und Strapazierfähigkeit. Ohne sich nass anzufühlen nimmt sie ca. 20% ihres Eigengewichtes an Feuchtigkeit auf und bis zu 65% ohne zu tropfen.

Allerdings trocknet sie äußerst langsam. Dagegen verfügen Polyesterfasern über ein gutes Feuchtetransportvermögen und trocknen schnell.